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Dies ist ein Service des
ALLGEMEINEN SPORTVERBANDES ÖSTERREICHS und seiner Landesverbände.

Das Corona-Virus:

Informationen für Vereine

Empfehlungen für Sportvereine und Sportstättenbetreiber

Die Sport- und Bewegungsangebote unserer Mitgliedsvereine sind gekennzeichnet durch soziale Begegnungen. Auf der einen Seite bringen Sport und Bewegung enorm positive Effekte für das Wohlbefinden und die Gesundheit mit sich. Auf der anderen Seite finden sportliche Betätigungen oftmals in einem sozialen Kontext statt, der ein gewisses Infektionsrisiko in sich birgt.

Auf Grund der aktuellen Regelungen sind wir wieder alle gefordert.
Weiter Informationen finden Sie unten bei den FAQs!

Folgende Informationen sind als Empfehlungen zu verstehen. Bitte beachten Sie, dass Sportstättenbetreiber sowie Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden ggf. noch weitere oder abweichende Regelungen bestimmen können.

Wir sind bemüht alle Themen aufzuarbeiten.
Sollten sich für Sie unklarheiten ergeben und sie fragen haben bitte wir sie diese schriftlich an uns zu richten. Ziel ist es, Ihre Fragen zu sammeln, abzuklären und dann auf unserer Website zu publizieren. Schicken Sie uns Ihre Fragen bitte an office(at)asvoe.at


Für Fragen wenden Sie sich an das Informations-Service für den Bereich Sport vom BMKÖS:
Hotline: +43 (1) 71606 - 665270 (Mo-Fr 9 bis 15 Uhr)
E-Mail: sport(at)bmkoes.gv.at

Allgemeine Empfehlungen

  • Besonderer Schutz von Risikogruppen:
    • Personen, die Symptome aufweisen oder sich krank fühlen, dürfen am Sportbetrieb nicht teilnehmen.
    • Generell wird eine risikoarme Sportausübung empfohlen.
    • In Kenntnis von der Nichteinhaltung der Maßnahmen können Sportstättenbetreiber einen Platzverweis aussprechen.
    • Auf Angehörige von Risikogruppen (z.B. Vorerkrankungen wie Diabetes oder Immunsuppression) ist besondere Rücksicht zu nehmen. Diese dürfen nur allein trainieren.
  • Hygieneregeln:
    • Die allgemeinen Hygieneregeln (regelmäßiges Händewaschen, nicht mit den Händen ins Gesicht greifen, in Ellenbeuge oder Taschentuch Husten oder Nießen) sind einzuhalten.
    • Darüber hinaus wird empfohlen Sportgeräte, die mit den Händen berührt werden (z.B. Hanteln, Schläger), bevor eine andere Person sie benutzt, zu desinfizieren.
  • Verkehrsbeschränkungen:
    • Auf die Bildung von Fahrgemeinschaften für die Anreise zur Sportstätte ist zu verzichten. Davon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Allgemeine Fragen und Antworten

Wir sind bemüht, die laufend an uns herangetragenen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb zu sammeln und hier für unsere Mitgliedsvereine aufzubereiten.

Klicken Sie auf die Balken um die Antworten zu den Fragen zu sehen:

Frage 1: Gelten die Corona-Tests, die in der Schule durchgeführt werden, als „Eintrittstest“ für den Sportverein?

Ja, die Schultests werden künftig anerkannt, da die Schule zur „befugten Stelle“ wird. Als Nachweis gilt ein Test-Pass: Wer negativ getestet ist, bekommt am Testtag einen Sticker in den Pass. Der Test gilt dann 48 Stunden lang, etwa für Besuche beim Friseur, in der Pizzeria, und natürlich auch im Sportverein.

Frage 2: Unter welchen Bedingungen darf Sport ausgeübt werden?

Frage 3: Sind Kontakt-, Mannschafts- und Kampfsportarten erlaubt?

Auf nicht-öffentlichen Sportstätten ist Kontakt-, Mannschafts- und Kampfsport indoor wie outdoor in sportarttypischen Gruppengrößen zwischen 5-22 Uhr erlaubt. Auf Indoor-Sportstätten müssen pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen.

An öffentlichen Orten ist Kontakt-, Mannschafts- und Kampfsport outdoor zwischen 5-22 Uhr mit bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich höchstens zehn Minderjähriger und zwischen 22-5 Uhr bis zu vier Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich höchstens sechs Minderjähriger erlaubt.

Für Informationen zu Zusammenkünften mit mehreren TeilnehmerInnen siehe die FAQ zu Sportveranstaltungen/Zusammenkünften.

Eigene Regelungen gelten für den Spitzensport (siehe FAQ "Welche Regeln gelten für Spitzensportveranstaltungen?").

Frage 4: Muss während der Sportausübung Abstand gehalten werden?

Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten. Dies gilt nicht

  • bei der Ausübung von Sportarten, bei deren sportarttypischer Ausübung es zu Körperkontakt kommt
  • für kurzfristige sportarttypische Unterschreitungen des Mindestabstands im Rahmen der Sportausübung
  • bei erforderlichen Sicherungs- und Hilfeleistungen

Frage 5: Muss während der Sportausübung eine Maske getragen werden?

Bei der Sportausübung muss kein Mund-Nasen-Schutz bzw. keine FFP2-Maske getragen werden.

Frage 6: Sind Sportveranstaltungen/Zusammenkünfte (Trainings, Kurse, Gruppen) mit und ohne ZuschauerInnen erlaubt?

Sportausübung nicht-öffentliche Sportstätte

Auf nicht-öffentlichen Sportstätten sind Zusammenkünfte zur Sportausübung indoor wie outdoor in sportarttypischen Gruppengrößen zwischen 5-22 Uhr erlaubt. Das gilt nicht für ZuschauerInnen. Auf Indoor-Sportstätten müssen aber pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen.

 

Sportausübung öffentlicher Ort

An öffentlichen Orten sind Zusammenkünfte zur Sportausübung outdoor zwischen 5-22 Uhr mit bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich höchstens zehn Minderjähriger und zwischen 22-5 Uhr bis zu vier Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich höchstens sechs Minderjähriger erlaubt.

Zusammenkünfte zur Sportausübung outdoor zwischen 5-22 Uhr mit 11-50 TeilnehmerInnen sind nur unter Einhaltung des 2 m Abstands zu haushaltsfremden Personen möglich. Zudem ist die Veranstaltung anzuzeigen und die TeilnehmerInnen müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Die Verabreichung von Speisen und der Ausschank von Getränken ist unzulässig.

 

ZuschauerInnen auf nicht-öffentlichen Sportstätten oder an öffentlichen Orten

Unter folgenden Voraussetzungen sind Zusammenkünfte ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze mit bis zu 50 ZuschauerInnen zwischen 5-22 Uhr zulässig:

Es muss der 2 m Abstand zu haushaltsfremden Personen eingehalten und eine FFP2-Maske getragen werden. Zudem ist die Veranstaltung anzuzeigen und die TeilnehmerInnen müssen einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Die Verabreichung von Speisen und der Ausschank von Getränken ist unzulässig.

Unter folgenden Voraussetzungen sind Zusammenkünfte mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1.500 ZuschauerInnen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 3.000 ZuschauerInnen im Freien zwischen 5-22 Uhr zulässig:

  1. Die/Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat sicherzustellen, dass nur Besuchergruppen aus maximal vier Personen zuzüglich sechs Minderjähriger indoor bzw. aus maximal zehn Personen zuzüglich zehn Minderjähriger outdoor oder Personen aus dem gemeinsamen Haushalt eingelassen werden und höchstens so viele Personen gleichzeitig anwesend sind, dass die Hälfte der Personenkapazität des Ortes der Zusammenkunft nicht überschritten wird.
  2. Die/Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche hat Zusammenkünfte mit bis zu 50 ZuschauerInnen anzuzeigen. Für Zusammenkünfte mit mehr als 50 ZuschauerInnen ist eine Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde einzuholen.
  3. Die/Der für eine Zusammenkunft Verantwortliche darf die ZuschauerInnen nur einlassen, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen. Der/Die TeilnehmerIn hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.
  4. Das Verabreichen von Speisen und der Ausschank von Getränken ist im Rahmen der aktuellen Regelungen möglich.

Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben oder einer gemeinsamen Besuchergruppe angehören, ist ein Abstand von mindestens 2 m einzuhalten. Dies gilt nicht, wenn die Einhaltung des Mindestabstands auf Grund der Anordnung der Sitzplätze nicht möglich ist. Diesfalls ist zumindest seitlich ein Sitzplatz zwischen den Besuchergruppen freizuhalten.

Bei Zusammenkünften von mehr als 50 Personen hat der/die für eine Zusammenkunft Verantwortliche eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.

 

Zusatzinfos

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahl pro Zusammenkunft (siehe FAQ zu Veranstaltungen/Zusammenkünften) nicht überschritten wird und durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der TeilnehmerInnen der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Bitte beachten Sie die entsprechenden weiterführenden FAQs zur Anzeige-/Anmeldepflicht, zum COVID-19-Präventiosnkonzept bzw. zum/zur COVID-19-Beauftragte/n, zum Contact Tracing oder zum Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr („Eintrittstest“).

Eigene Regelungen gelten für den Spitzensport (siehe FAQ "Welche Regeln gelten für Spitzensportveranstaltungen?").

Frage 7: Können an einem Ort mehrere Veranstaltungen/Zusammenkünfte parallel stattfinden?

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahl pro Zusammenkunft (siehe FAQ zu Veranstaltungen/Zusammenkünften) nicht überschritten wird und durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der TeilnehmerInnen der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Frage 8: Wann muss eine Veranstaltung/Zusammenkunft angezeigt bzw. angemeldet werden?

Achtung: Folgende Informationen gelten nicht für Zusammenkünfte auf nicht-öffentlichen Sportstätten zur Sportausübung in sportarttypischen Gruppengrößen (ausgenommen ZuschauerInnen).

Veranstaltungen/Zusammenkünfte mit 11-50 TeilnehmerInnen müssen spätestens eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden. Dabei sind folgende Angaben zu machen:

  • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) der/des für die Zusammenkunft Verantwortlichen
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
  • Zweck der Zusammenkunft
  • Anzahl der TeilnehmerInnen

Die Anzeige hat elektronisch an eine von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder im Wege einer Web-Applikation zu erfolgen.

 

Veranstaltungen/Zusammenkünfte mit 51-1.500 TeilnehmerInnen indoor bzw. 51-3.000 outdoor müssen von der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bewilligt werden. Dabei sind folgende Angaben zu machen:

  • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) der/des für die Zusammenkunft Verantwortlichen
  • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
  • Zweck der Zusammenkunft
  • Anzahl der TeilnehmerInnen

Zudem ist das Präventionskonzept vorzulegen!

Die Anzeige hat elektronisch an eine von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder im Wege einer Web-Applikation zu erfolgen. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung beträgt drei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.

Frage 9: Welche Regeln gelten für Spitzensportveranstaltungen?

Veranstaltungen (Training/Kurs/Gruppe/Wettkampf...), bei denen ausschließlich SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 Sport ausüben, sind in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 und im Freiluftbereich mit bis zu 200 SportlerInnen zuzüglich der TrainerInnen, BetreuerInnen und sonstigen Personen, die für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich sind, zulässig.

Der/Die VeranstalterIn hat für diese Personen basierend auf einer Risikoanalyse ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos auszuarbeiten und umzusetzen (siehe FAQ „Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?“) und eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen.

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Frage 10: Welche Regeln gelten für Sportcamps/Ferienlager?

Veranstaltungen/Zusammenkünfte von Personen im Rahmen der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit oder im Rahmen von betreuten Ferienlagern sind mit bis zu 20 TeilnehmerInnen zuzüglich vier Betreuungspersonen zulässig.

An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern die Höchstzahlen pro Zusammenkunft (siehe FAQ zu Veranstaltungen/Zusammenkünften) nicht überschritten werden und durch geeignete Maßnahmen, wie etwa durch räumliche oder bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung, eine Durchmischung der TeilnehmerInnen der gleichzeitig stattfindenden Zusammenkünfte ausgeschlossen und das Infektionsrisiko minimiert wird.

Sofern seitens der/des für die Zusammenkunft Verantwortlichen ein COVID-19-Präventionskonzept (siehe unten) ausgearbeitet und umgesetzt wird, kann der Mindestabstand von 2 m Metern gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, und das Tragen einer Maske entfallen.

Der/Die VeranstalterIn hat eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept mit folgenden Inhalten auszuarbeiten und einzuhalten:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen,
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken,
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen,
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen,
  7. Vorgaben zur Schulung der MitarbeiterInnen in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests,
  8. Vorgabe zur Schulung der Betreuungspersonen,
  9. organisatorische Vorgaben im Hinblick auf die Pflichten zum Tragen einer Maske und zur Einhaltung des Mindestabstands bzw. deren Entfall.

Die/Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf TeilnehmerInnen nur einlassen, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen (siehe entsprechende FAQ auf dieser Seite), wobei dieser für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten ist.

Betreuungspersonen müssen spätestens alle sieben Tage einen solchen Nachweis vorweisen oder bei Kontakt mit TeilnehmerInnen und anderen Betreuungspersonen eine Maske tragen.

Nähere Informationen dazu finden Sie auch hier: https://www.bundeskanzleramt.gv.at/service/coronavirus/coronavirus-infos-familien-und-jugend/jugendarbeit.html

Frage 11: Wann wird ein COVID-19-Präventionskonzept für die Sportausübung benötigt? Was muss es enthalten?

Breitensport auf nicht-öffentlichen Sportstätten oder Veranstaltungen/Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen

Hier hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  7. Vorgaben zur Schulung der MitarbeiterInnen in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests

 

Spitzensport auf nicht-öffentlichen Sportstätten oder Spitzensportveranstaltungen im Mannschafts- und Kontaktsport

Für SpitzensportlerInnen gemäß § 3 Z 6 BSFG 2017 ist vom verantwortlichen Arzt/von der verantwortlichen Ärztin ein dem Stand der Wissenschaft entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und dessen Einhaltung laufend zu kontrollieren.

Vor erstmaliger Aufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes und danach mindestens alle sieben Tage ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorzulegen (siehe FAQ zum Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr („Eintrittstest“)).

Im Fall eines positiven Testergebnisses ist das Betreten von Sportstätten abweichend davon dennoch zulässig, wenn 1. jedenfalls mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegen und 2. auf Grund der medizinischen Laborbefunde, insbesondere aufgrund des CT-Werts >30, davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Bei Bekanntwerden einer SARS-CoV-2-Infektion bei SportlerInnen, BetreuerInnen oder TrainerInnen sind in den folgenden vierzehn Tagen nach Bekanntwerden der Infektion vor jedem Wettkampf alle SportlerInnen, alle BetreuerInnen und TrainerInnen einer molekularbiologischen Testung oder einem Antigen-Test auf das Vorliegen von SARS-CoV-2 zu unterziehen.

Dieses hat insbesondere zu enthalten:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  7. Vorgaben zur Schulung der MitarbeiterInnen in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests
  8. Vorgaben zur Schulung von SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand
  9. Verhaltensregeln für SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten
  10. Vorgaben zu Gesundheitschecks vor jedem Training und Wettkampf
  11. Vorgaben für Trainings- und Wettkampfinfrastruktur
  12. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  13. Vorgaben zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainings und Wettkämpfen
  14. bei Auswärtswettkämpfen Vorgaben über die Information der dort zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, falls eine SARS-CoV-2-Infektion bei SportlerInnen, BetreuerInnen oder TrainerInnen im epidemiologisch relevanten Zeitraum danach aufgetreten ist

Bei Spitzensportveranstaltungen ist durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

 

Spitzensportveranstaltung im Individualsport (ohne Körperkontakt)

Hier hat das COVID-19-Präventionskonzept insbesondere zu enthalten:

  1. spezifische Hygienemaßnahmen
  2. Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion
  3. Regelungen betreffend die Nutzung sanitärer Einrichtungen
  4. gegebenenfalls Regelungen betreffend die Konsumation von Speisen und Getränken
  5. Regelungen zur Steuerung der Personenströme und Regulierung der Anzahl der Personen
  6. Regelungen betreffend Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen
  7. Vorgaben zur Schulung der MitarbeiterInnen in Bezug auf Hygienemaßnahmen und die Durchführung eines SARS-CoV-2-Antigentests
  8. Vorgaben zur Schulung der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen in Hygiene, Verpflichtung zum Führen von Aufzeichnungen zum Gesundheitszustand
  9. Verhaltensregeln für SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen außerhalb der Trainings- und Wettkampfzeiten
  10. Vorgaben zu Gesundheitschecks vor jedem Training und Wettkampf
  11. Regelungen zur Steuerung der Ströme der teilnehmenden SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen
  12. Hygiene- und Reinigungsplan für Infrastruktur und Material
  13. Vorgaben zur Nachvollziehbarkeit von Kontakten im Rahmen von Trainings und Wettkämpfen

Durch ärztliche Betreuung und durch COVID-19-Testungen der SportlerInnen, BetreuerInnen und TrainerInnen ist darauf hinzuwirken, dass das Infektionsrisiko minimiert wird. Eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion (z.B. behördlicher Absonderungsbescheid oder ärztliches Attest) ist für einen Zeitraum von sechs Monaten oder eine Laborbestätigung über neutralisierende Antikörper (weder Antikörper-Schnelltests noch ELISA-Test sind ausreichend) für einen Zeitraum von drei Monaten einem negativen Testergebnis gleichzusetzen.

Zusätzlich ist ein Contact Tracing notwendig (siehe FAQ „Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?“).

Frage 12: Wann benötige ich ein/e COVID-19-Beauftragte/n?

Jede/r BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten, Verantwortliche von Spitzensportveranstaltungen und Verantwortliche von Veranstaltungen/Zusammenkünften von mehr als 50 Personen hat eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen.

Als COVID-19-Beauftragte dürfen nur geeignete Personen bestellt werden. Voraussetzung für eine solche Eignung sind zumindest die Kenntnis des COVID-19-Präventionskonzepts sowie der örtlichen Gegebenheiten und der organisatorischen Abläufe. Der/die COVID-19-Beauftragte dient als Ansprechperson für die Behörden und hat die Umsetzung des COVID-19-Präventionskonzepts zu überwachen.

Frage 13: Gibt es Ausbildungen zum/zur COVID-19-Beauftragten für Veranstaltungen?

Auch wenn Schulungen für diesen Bereich nicht verpflichtend vorgeschrieben sind, empfehlen wir, sich in diese Richtung fortzubilden bzw. sich zu informieren. Eine Möglichkeit bietet der Online-Ausbildungskurs des Roten Kreuzes: https://www.roteskreuz.at/wien/veranstaltungssicherheit/covid-19-beauftragter/

 

Vorteil für Mitglieder von Sport Austria:

Sport Austria konnte mit dem Wiener Roten Kreuz eine Kooperation erzielen – somit gilt für alle Sport Austria-Mitglieder ein vergünstigter Preis für die Online Kurse zur/zum COVID-19-Beauftragten. Sie können diesen 4 Stunden Online Kurs für € 119,- (statt € 149,-) buchen. Link zur Anmeldung: https://kursbuchung.wrk.at/versteckte-seiten/kurssuche/?kathaupt=11&knr=20C0VID19B&kursname=Bundessportorganisation+C0V19+Beauftragter

Frage 14: Wann benötige ich einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr und was gilt als solcher („genesen, getestet, geimpft“)?

Für die Sportausübung auf nicht-öffentlichen Sportstätten, die Teilnahme an Zusammenkünften von mehr als 10 Personen, bei Spitzensportveranstaltungen sowie bei Sportcamps/Ferienlager wird ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr benötigt.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr und damit als „Eintrittstest“ gilt:

  1. ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines SARS-CoV-2-Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird und dessen Abnahme nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen darf
  2. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf
  3. ein Nachweis einer befugten Stelle über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf
  4. eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch bestätigt wurde
  5. ein Nachweis über eine mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gegen COVID-19 erfolgte
    • Erstimpfung ab dem 22. Tag nach der Erstimpfung, wobei diese nicht länger als drei Monate zurückliegen darf, oder
    • Zweitimpfung, wobei die Erstimpfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • Impfung ab dem 22. Tag nach der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als neun Monate zurückliegen darf, oder
    • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als neun Monate zurückliegen darf
  6. ein Nachweis nach § 4 Abs. 18 EpiG oder ein Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 erkrankte Person ausgestellt wurde
  7. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als drei Monate sein darf

Vorort-Test: Kann ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr nicht vorgelegt werden, kann ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des/der Betreibers/Betreiberin einer nicht öffentlichen Sportstätte durchgeführt werden. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Die Testungen in den Schulen gelten als Nachweis einer befugten Stelle und sind ab Testabnahme für 48 Stunden gültig.

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr und Kinder, die eine Volksschule besuchen.

Frage 15: Wann und wie ist ein Contact Tracing notwendig?

Die BetreiberInnen von nicht öffentlichen Sportstätten, Verantwortlichen von Veranstaltungen/Zusammenkünften und VeranstalterInnen von Spitzensportveranstaltungen sind verpflichtet, von Personen, die sich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufgehalten haben, zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung den Vor- und Familiennamen, die Telefonnummer und falls vorhanden die E-Mail-Adresse sowie Datum und Uhrzeit des Betretens des betreffenden Orts zu erheben.

Ausnahme: Ausgenommen von der Pflicht des Contact Tracings sind Zusammenkünfte von höchstens zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten zuzüglich höchstens zehn Minderjähriger an öffentlichen Orten oder wenn der Aufenthalt überwiegend im Freien stattfindet und 2 m Abstand eingehalten werden können. Im Spitzensport muss immer Contact Tracing durchgeführt werden.

Im Falle von Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, ist die Bekanntgabe der Daten von nur einer dieser Besuchergruppe angehörigen volljährigen Person ausreichend.

Der/Die VeranstalterIn hat der Bezirksverwaltungsbehörde auf Verlangen die Daten zur Verfügung zu stellen und diese nach Ablauf von 28 Tagen vom Zeitpunkt ihrer Erhebung unverzüglich zu löschen. Die Daten dürfen ausschließlich zum Zweck der Kontaktpersonennachverfolgung verarbeitet werden.

Frage 16: Müssen SpitzensportlerInnen, wenn Sie Kontakt mit einer COVID-19-infizierten Person hatten, in Quarantäne?

Für SpitzensportlerInnen, die im Rahmen der Sportausübung Kontakt mit einer COVID-19-infizierten Person hatten, gilt ein abweichendes Vorgehen bei der Quarantäne:

Informationen zur Vorgehensweise beim Auftreten positiver COVID-19-Fälle für SpitzensportlerInnen finden Sie in der behördlichen Vorgangsweise des Gesundheitsministeriums (Seite 8)

Frage 17: Sind in den Bereichen Motorflug und Segelflug Checkflüge (d.h. ein/e CheckpilotIn sitzt mit der/dem zweiten PilotIn in einer Maschine) erlaubt?

Ja, wenn pro Sitzreihe einschließlich dem/der Piloten/Pilotin nur zwei Personen sitzen und eine FFP2-Maske getragen wird.

Frage 18: Was ist bei der Wiederaufnahme des Trainings nach einer Corona-Infektion zu beachten?

Das Coronavirus kann neben der Lunge auch andere wichtige Organe, wie das Herz, angreifen und nachhaltig schädigen. Daher ist, auch bei asymptomatischen Verläufen der Infektion, besondere Vorsicht geboten. Die sportmedizinischen Universitäts- und Landesinstitute Wien, Salzburg und Innsbruck haben einen Konsensus bezüglich der Dauer der Sportpause und den notwendigen sportmedizinischen Untersuchungen nach einer Covid-19-Erkrankung verfasst. Für weitere Fragen wenden Sie sich an die Coronavirus-Hotlines: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Hotlines.html

Frage 19: Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall im Verein zu tun?

  1. Der Verein informiert die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin).
  2. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden/Amtsarzt/Amtsärztin verfügt. Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Der Verein hat die Umsetzung der Maßnahmen zu unterstützen.
  3. Dokumentation durch den Verein, welche Personen Kontakt zur betroffenen Person hatten sowie Art des Kontaktes (z. B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  4. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen (z.B. Desinfektion der Sportstätte) entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten oder anderen Sportveranstaltungen dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Frage 20: Was ist bei einem COVID-19-Verdachtsfall in einem Trainingslager zu tun?

  1. Die Person ist sofort in einem eigenen Raum unterzubringen. Zur Risikominimierung darf bis zum Eintreffen des Gesundheitspersonals niemand das Trainingslager verlassen.
  2. Die Verantwortlichen sind verpflichtet umgehend die Gesundheitsberatung unter 1450 anrufen, deren Vorgaben Folge leisten sowie die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde (BH, Magistrat, Amtsarzt/Amtsärztin) informieren.
  3. Die Verantwortlichen haben bei minderjährigen Betroffenen unverzüglich die Eltern/Erziehungsberechtigten des/der unmittelbar Betroffenen zu informieren.
  4. Weitere Schritte werden von den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden verfügt. Auch Testungen und ähnliche Maßnahmen erfolgen auf Anweisung der Gesundheitsbehörden. Diese verfügen auch, welche Personen zur weiteren Abklärung im Trainingslager bleiben müssen.
  5. Dokumentation welche Personen Kontakt zur betroffenen Person haben bzw. hatten sowie Art des Kontaktes (z.B. mit Hilfe von Teilnehmerlisten).
  6. Sollte ein Erkrankungsfall bestätigt werden, erfolgen weitere Maßnahmen entsprechend den Anweisungen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörde.

Um im Anlassfall entsprechend geordnet vorgehen zu können, sollte bereits im Vorfeld ein wenig frequentierter Raum, der gut zu lüften und desinfizieren ist, ausgewählt werden. Weiters müssen die Kontaktdaten aller TeilnehmerInnen bzw. der Erziehungsberechtigen zur Verfügung stehen und die Teilnahme an Trainingseinheiten dokumentiert werden (z.B. durch Teilnehmerlisten).

Frage 21: Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen zur Ausübung spezifischer Sportarten?

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen zur Sportausübung hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

Frage 22: Wer ist für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen verantwortlich?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als InhaberIn einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen sowie ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Fragen und Antworten zum Thema Sportstätten

Wir sind bemüht, die laufend an uns herangetragenen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb zu sammeln und hier für unsere Mitgliedsvereine aufzubereiten.

Klicken Sie auf die Balken um die Antworten zu den Fragen zu sehen:

Frage 1: Welche Regelungen gelten für Fitness-, Tanz-, Yogastudios, Bäder und ähnlichen Einrichtungen?

Für diese Einrichtungen gelten im Wesentlichen die Regelungen wie für nicht-öffentliche Sportstätten (siehe entsprechende FAQs).

Frage 2: Welche Sportstätten dürfen für die Sportausübung genützt werden?

Sport darf sowohl an öffentlichen Orten 0-24 Uhr, als auch auf nicht-öffentlichen Sportstätten zwischen 5-22 Uhr betrieben werden.

Auf nicht-öffentlichen Sportstätten ist indoor wie outdoor generell eine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen davon sind bei der Sportausübung und in Feuchträumen. Zudem müssen auf nicht-öffentlichen Indoor-Sportstätten pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen.

Der/Die BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten darf KundInnen nur einlassen, wenn diese einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (siehe entsprechende FAQ) vorweisen. Der/Die Kunde/Kundin hat diesen Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Die/Der BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten hat eine/n COVID-19-Beauftragte/n zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen (siehe entsprechende FAQs).

Der/Die BetreiberIn von nicht-öffentlichen Sportstätten hat das Contact Tracing sicherzustellen (siehe entsprechende FAQ).

Frage 3: Gibt es eine Beschränkung/Quadratmeterregel, wie viele Personen auf einer Sportstätte Sport ausüben dürfen?

Auf nicht-öffentlichen Indoor-Sportstätten müssen pro Person 20 m2 zur Verfügung stehen.

Frage 4: Wo erhalte ich Corona-Piktogramme für meine Sportstätte/mein Vereinslokal?

Wir haben für den Sport Piktogramm für die wichtigsten Richtlinien und Empfehlungen erarbeitet. Folgende Piktogramme stehen kostenlos zum Download zur Verfügung:

Frage 5: Muss auf der Sportstätte eine Maske getragen werden?

Auf nicht-öffentlichen Sportstätten muss eine FFP2-Maske getragen werden. Ausgenommen sind bei der Sportausübung und in Feuchträumen.

Frage 6: Gibt es Empfehlungen für die Belüftung von Indoor-Sportstätten?

Eine möglichst hohe Außenluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, eventuell virushaltige Aerosole aus den Innenräumen zu eliminieren. Lüftungsmaßnahmen sind daher bedeutende Kernelemente der Vorsorge gegen Infektionen. Bei Indoor-Sportstätten sind daher folgende Maßnahmen zu setzen:

  • Lüften der Sportstätte so oft und intensiv wie möglich, wo möglich Querlüften
  • Lüften der Garderoben und Duschen/Toiletten vor und nach jeder Trainingseinheit für mindestens 5 Minuten

Bei Vorhandensein einer mechanischen Lüftungsanlage ist bei körperlicher Belastung der Luftwechsel zu erhöhen, wenn möglich auf einen 5-fachen Luftwechsel pro Stunde oder höher. Mechanische Lüftungsanlagen mit Umluftanteil sind mit einer zusätzlichen Filterung (HEPA-Filter) auszustatten.

Frage 7: Gibt es Empfehlungen für die Reinigung von Sportstätten und Sportgeräten?

In Abhängigkeit der jeweiligen Verantwortlichkeit (z.B. Schulerhalter oder Vereine) sind regelmäßige Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen zu setzten. Generell sind die für die Sportausübung vorgesehenen Bereiche inklusive dazugehörige Sanitärbereiche und Garderoben etc. im Falle der Nutzung mind. einmal täglich zu reinigen. Häufig berührte Flächen (z.B. Türklinken, Armaturen) sind zu desinfizieren. Dafür wird ein Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis empfohlen. Nach jeder Trainingseinheit sind gemeinsam genutzte Sportgeräte, falls diese desinfiziert werden können, zu desinfizieren.

Frage 8: Darf die Kantine öffnen?

Der Betrieb von Kantinen auf Sportstätten und in Vereinen ist unter Beachtung der aktuellen Regelungen für das Gastgewerbe möglich.

Frage 9: Wer ist für die Einhaltung der Vorgaben, Regelungen und Empfehlungen verantwortlich?

Etwaige Konsequenzen aus der Nichteinhaltung der Maßnahmen sind entsprechend von den Sportausübenden, den Aufsichtspersonen oder TrainerInnen zu tragen. Wer als InhaberIn einer Betriebsstätte z.B. nicht dafür Sorge trägt, dass die Betriebsstätte höchstens von der in der Verordnung genannten Zahl an Personen betreten wird (besonders relevant bei der Regelung für die maximal erlaubte ZuseherInnenzahl), begeht eine Verwaltungsübertretung. Es wird empfohlen, Online-Anmeldesysteme zu nutzen, um den Andrang in Grenzen zu halten. Informieren Sie die SportlerInnen und ZuschauerInnen, dass der Sicherheitsabstand zu jeder Zeit einzuhalten ist und daher Menschenmengen an Stoßzeiten zu vermeiden sind, z.B. Driving Range eines Golfplatzes. Unsere allgemeinen bzw. die entsprechenden sportartspezifischen Handlungsempfehlungen finden Sie hier.

Frage 10: Wo erhalte ich Handlungsempfehlungen für Sportstätten?

Wir haben für Sie die wichtigsten allgemeinen Handlungsempfehlungen für Sportstätten hier zusammengefasst. Auch sportspezifische Empfehlungen der Verbände werden dort gesammelt.

Frage 11: Wie kann ich die Übertragungswahrscheinlichkeit in einer Sportstätte abschätzen?

Mit dem Coronarechner (https://www.corona-rechner.at/), einem von Experten entwickelten frei zugängliche Online-Tool, kann die Übertragungswahrscheinlichkeit von COVID-19 in Innenräumen (z.B. Sportstätten) abgeschätzt und Präventionsmaßnahmen simuliert werden.

Fragen und Antworten zum Thema Wirtschaft

Wir sind bemüht, die laufend an uns herangetragenen Fragen im Zusammenhang mit COVID-19 und dem Vereinsbetrieb zu sammeln und hier für unsere Mitgliedsvereine aufzubereiten.

Klicken Sie auf die Balken um die Antworten zu den Fragen zu sehen:

Frage 1: Steht die Möglichkeit zur Kurzarbeit auch Sportvereinen in Österreich offen?

Die Möglichkeit zur „Corona-Kurzarbeit“ steht nun allen 15.000 Sportvereinen in Österreich offen! Darauf hat sich Sport Austria mit den Sozialpartnern verständigt. Bislang war dies nur Vereinen der Fußball-Bundesliga möglich. Damit soll besonders Vereinen und Verbände geholfen werden, die sich aufgrund der finanziellen Situation mit Kündigungen ihrer MitarbeiterInnen beschäftigen müssen.

Achtung: Wenn jemand in seinem Förderantrag für 2020, der Teil des Fördervertrages ist, Personalkosten für MitarbeiterInnen vorgesehen hat, die jetzt für die Corona-Kurzarbeit vorgesehen sind, darf keine Umwidmung dieses Förderanteils vornehmen. Sie dürfen nur für den nicht durch das AMS ersetzten Anteil des Dienstgebers abgerechnet werden. In diesem Bereich ist eine Rücklagenbildung ausgeschlossen und die Förderung ist anteilig zurückzuzahlen. Andernfalls wäre es eine unerwünschte, vielleicht sogar rechtswidrige Doppelförderung durch die Republik Österreich.

Wichtige Information: Die Unterschriftsfelder der Sozialpartner können bei der Antragstellung frei gelassen werden!

Informationen zur Kurzarbeitszeit:

Notwendige Formulare zur Antragsstellung:

Ausfüllhilfe zum Antragsformular!

Frage 2: Darf in Zeiten der Einschränkung eine Pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) ausgezahlt werden?

Der Nationalrat hat beschlossen, dass die pauschale Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) im Sport auch ohne effektive Reisetätigkeit zur Anwendung kommen darf. Dies ist auch rückwirkend bis zum 16. März möglich.

Frage 3: Wie ist mit Mitgliedsbeiträgen in Zeiten der Einschränkung umzugehen?

Gemeinnützigen Sportvereine bieten seit Jahren unbezahlbare Leistungen, nicht zuletzt dank hunderttausender Ehrenamtlicher, die häufig seit Jahrzehnten ihre Tatkraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Solidarität, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit haben den Sport in unseren Vereinen groß gemacht. Vereine müssen weiterhin für Miete und Unterhalt ihrer Sportstätten oder Stornogebühren aufgrund der Coronakrise aufkommen.

Gerade jetzt ist es daher wichtig, dass Sie Ihren Verein unterstützen und ihm treu und solidarisch gegenüber bleiben. Der ASVÖ appelliert daher in der aktuellen Phase Mitglied zu bleiben und weiterhin den Verein mit dem Mitgliedsbeitrag zu unterstützen, zumal dieser in der Regel insbesondere dazu dient, die laufenden Kosten des Vereinsbetriebs zu decken. Die Mitgliedsbeiträge sind meist knapp kalkuliert und berücksichtigen Kosten, die ganzjährig anfallen wie zum Beispiel Verbandsabgaben und Versicherungsbeiträge. Geben Sie Ihrem Verein eine Zukunft und lassen Sie uns gemeinsam dieser Krise trotzen!

Frage 4: Gibt es Informationen für selbstständige Trainer?

Ja, es gibt Hilfsmaßnahmen der Regierung bei Liquiditätsengpässen.

Voraussetzung für die Anwendung der unten angeführten Maßnahmen ist in allen Fällen, dass der/die Steuerpflichtige glaubhaft machen kann, dass er/sie von einem Liquiditätsengpass betroffen ist, der konkret auf eine Coronavirus-Infektion zurückzuführen ist. Dazu zählen z.B. außergewöhnlich hohe Stornierungen von Hotelreservierungen, Ausfall von Sport- und Kulturveranstaltungen aufgrund behördlicher Verbote, Ausfall oder Beeinträchtigung von Lieferketten oder Ertragseinbußen durch Änderung des Konsumverhaltens.

Sämtliche Anträge, die die unten angeführten Maßnahmen betreffen, sind sofort zu bearbeiten.

  • Einkommen- oder Körperschaftsteuervorauszahlungen für 2020 können herabgesetzt oder mit null Euro festgesetzt werden
  • Abstandnahme von der Festsetzung von Nachforderungszinsen
  • Stundung und Entrichtung in Raten
  • Stundungszinsen bis zu Null herabsetzen
  • Säumniszuschläge bis zu Null herabsetzen

PDF zum downloaden

Frage 5: Was, wenn dem Sportverein auf Grund des Cornaviruses finanzielle Schäden entsteht?

Das Sportministerium hat ein Paket für den gesamten gemeinnützigen Bereich in Österreich in Höhe von 700 Millionen Euro und damit auch für den Sport vorgestellt. Diese Mittel werden vom AWS (Austria Wirtschaftsservice) zentral an die jeweiligen Vereine verteilt. Ab 8. Juli ist es Vereinen möglich Anträge zu stellen.

Eine Informationsseite wurde eingerichtet: www.npo-fonds.at.

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